2021

Finden statt Suchen

Bildungsmesse im Ruhrstadion

Finden statt Suchen. Das war die Devise der Weiterbildungsmesse, die das Jobcenter Bochum mit Unterstützung durch den TÜV Nord am vergangenen Freitag in der VfL-Lounge des Ruhrstadions veranstaltet hat. Exakt 160 Kunden trafen dort auf 32 Bildungsträger, die ein breites Angebot an Qualifizierungen im Gepäck hatten. Vom Staplerschein bis zur Pflegekraftausbildung, vom IT-Kaufmann bis zum Schweißer waren viele Berufsbilder vertreten, und die Besucher nutzten ihre Chance. Bis zum Ende des Tages fanden fast 400 Einzelgespräche statt, sehr zur Freude von Geschäftsführer Georg Sondermann (rechts) und den Weiterbildungsexperten Katrin Steinhauer und Kai Herrmann.

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Es geht wieder los!

Jobcenter und TÜV Nord starten Job-Speed-Dating in Präsenz // 600 Vorstellungsgespräche an einem Tag

Ein Bewerbungsgespräch von Angesicht zu Angesicht? Was in Restaurants geht, das muss auch bei Suche nach Arbeit möglich sein, dachten sich das Jobcenter Bochum und der TÜV Nord. Gemeinsam erarbeiteten sie ein strenges Hygiene-Konzept für das Job-Speed-Dating am heutigen 8. September, bei dem in der VfL-Lounge des Ruhrstadions mehr als 150 Bewerber*innen im 10-Minuten-Takt auf 50 Arbeitgeber*innen treffen. Das Ziel: Wie in Vor-Corona-Zeiten wieder möglichst viele Beschäftigungsverhältnisse anzubahnen.

Deshalb ist auch Markus Braun hier. Der Geschäftsführer der HSB Betreuungsdienst Bochum GmbH hat bei den Speed-Datings im Jahr 2019 insgesamt 19 Mitarbeiter*innen für seine Seniorenbetreuung gewonnen. Der Schlüssel für diesen Erfolg: „Ein Gespräch von Mensch zu Mensch, bei dem man sich sieht.“ Während Corona gab es die Möglichkeit nicht, umso größer sind seine Erwartung an den heutigen Tag.

Alexandra Neege ist ebenfalls gespannt. Die 54jährige Bochumerin will beruflich neu starten und sucht eine Stelle als Altenbetreuerin oder Schulbegleiterin. Vier Gespräche hat sie gegen Mittag bereits geführt, auf das Fünfte wartet sie gerade: „Es ist etwas Anderes, direkt mit dem Arbeitgeber zu sprechen und einen persönlichen Eindruck zu hinterlassen, als eine Bewerbung per Post einzureichen.“

Genau das ist das Konzept hinter dem Job-Speed-Dating, sagt Jobcenter-Geschäftsführer Georg Sondermann: „Gerade unsere Kund*innen haben beim klassischen Bewerbungsverfahren oft das Nachsehen, da ihre Lebensläufe selten geradlinig verlaufen sind. Im persönlichen Gespräch können sie sich mitsamt ihren Fähigkeiten zu präsentieren.“ Der Erfolg des Formats gibt ihm Recht. So lag die Vermittlungsquote 2019 bei 40 Prozent.

Dazu trug nicht zuletzt die intensive Vorbereitung aller Teilnehmer*innen durch die TÜV Nord Bildung bei, wie Frank Bahnsen von der Geschäftsleitung betont: „Die 3- bis 5-tägige Schulung im Vorfeld verleiht den zum Teil lange arbeitslosen Bewerber*innen neues Selbstbewusstsein, so dass sie gestärkt in die Gespräche gehen und wissen, worauf es ankommt.“

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Impfaktion am Jobcenter: Mehr als 900 Impfungen an 3 Tagen

Impfbus des Impfzentrums Bochum machte vom 23. bis 25. August Station im Jobcenter // Folgetermine vom 20. bis 22. September 2021

Das Wetter spielte mit und die Menschen kamen. Gemeinsam hatten das Impfzentrum und das Jobcenter Bochum allen Kunden des Jobcenters das Angebot unterbreitet, sich im Impfbus vor den Jobcenter-Standorten in der Stadtmitte (23./24. August) und in Wattenscheid (25. August) impfen zu lassen. Ohne Termin und bei freier Impfstoffwahl. Exakt 949 Menschen machten von diesem Angebot Gebrauch.

Sehr zu Freude von Georg Sondermann, Geschäftsführer des Jobcenter Bochum „Nach den Erfahrungen aus benachbarten Jobcentern hatten wir mit 500 Impfungen gerechnet. Dass es jetzt so viele geworden sind, freut uns sehr. Wir sind glücklich, dass wir gemeinsam mit dem Impfzentrum den Menschen ein solches Impfangebot unterbreiten konnten.“ Björn Sperber, Organisatorischer Leiter des Impfzentrums, ergänzt: „Das war eine tolle Kooperation von ganz vielen Akteuren. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten!“

Da es sich bei den Impfungen ganz überwiegend um Erstimpfungen gehandelt hat, kommt der Impfbus im September noch einmal ins Jobcenter. Am 20. und 21. September öffnet der Impfbus vor dem Jobcenter in der Unistraße 66 von 10-16 Uhr seine Türen, am 22. September steht er dann vor dem Jobcenter Wattenscheid in der Friedrich-Ebert-Straße 7. Neben den Zweitimpfungen finden auch reguläre Erstimpfungen statt. Alle noch nicht geimpften Menschen sind herzlich eingeladen, sich ebenfalls vor Ort impfen zu lassen.

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Jobcenter rückt zusammen

Neuer Standort in der Philippstraße // Zusammenlegung der Standorte Mitte, Nord und Süd im Kappelgebäude (Universitätsstraße 74a)

Das Jobcenter Bochum baut seine Angebote für Bürger*innen an zwei zentralen Standorten unweit der Innenstadt bis zum Jahresende aus. Geschäftsführung, Verwaltung, Unterhalt, Vermittlungsservice und der Integration Point ziehen im Januar 2021 in den neuen Standort in der Philippstraße 3. Im Dezember 201 bzw. Frühjahr 2022 folgen dann die Umzüge der Teams aus den Standorten Süd (Querenburg) bzw. Nord (Gerthe) in den Jobcenter-Standort Mitte in der Universitätsstraße 74a, der um zusätzliche Büroräume in der Universitätsstraße 76 erweitert wird. Die Jobcenter-Standorte in Wattenscheid, Langendreer und Linden bleiben unverändert bestehen.

„Mit dem ehemaligen Vonovia-Gebäude in der Philippstraße 3 haben wir nach intensiver Suche den passenden Standort für uns gefunden. Jetzt freuen wir uns auf den Einzug“, sagt Geschäftsführer Georg Sondermann. Der Umzug bildet den Auftakt für eine groß angelegte Standortkonsolidierung des Jobcenter Bochum. So werden sich neben der Geschäftsführung 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter inklusive Personalrat und Schwerbehindertenvertretung mit auf den Weg vom Gebäude der Arbeitsagentur Bochum in der Universitätsstraße 66 in das neue Bürogebäude machen. Im Agenturgebäude selbst verbleiben das Team für Rehabilitanden/Schwerbehinderte sowie die Jugendberufsagentur, in der Jobcenter, Arbeitsagentur und Stadt Bochum bereits seit 6 Jahren gemeinsam unter einem Dach arbeiten.

Im zweiten Schritt erfolgt dann der Ausbau des Standortes Mitte in der Universitätsstraße 74a zum operativen Zentralstützpunkt für gut die Hälfte aller leistungsberechtigten Menschen in Bochum. Hierzu wechseln zunächst die Teams ohne direkten Kundenkontakt aus dem Standort in Büroräume an der Universitätsstraße 76 (Rechtsstelle, Außendienst, Ordnungswidrigkeiten), um die notwendigen Freiräume zu schaffen. Bis zum März 2022 ziehen dann die Arbeitsvermittlung und Leistungserbringung aus den Standorten Nord und Süd an die Universitätsstraße 74a (Kappelgebäude).

„Der neue Standort Philippstraße ist über die U-Bahn-Haltestelle ´Wasserstraße` sowie zwei Buslinien (356/358) sehr gut angebunden. Und die Zusammenlegung eröffnet uns neue Möglichkeiten“, so Sondermann. Mehr Personal vor Ort bedeutet auch mehr Service. Die Terminvergabe wird flexibler, die Erreichbarkeit steigt und nicht zuletzt werden die Wege innerhalb des Jobcenters kürzer: die nächste Beratung gibt es dann eine Tür weiter – oder einen Flur.

2020

Der schnelle Weg ins Jobcenter

Mit jobcenter.digital können Kunden ab sofort Nachrichten schnell und sicher direkt an den persönlichen Ansprechpartner schicken // Registrierung erfolgt per Telefon

Die verschärften Corona-Regelungen seit Anfang November erfordern allerorten kreative Lösungen, auch im Jobcenter Bochum. Da trifft es sich gut, dass der eService jobcenter.digital ab sofort die schnelle und sichere Kommunikation mit dem persönlichen Ansprechpartner anbietet. Einzige Voraussetzung: Die Kund*innen müssen registriert sein. Aber dafür genügt ein Anruf im Jobcenter.

Für Geschäftsführer Georg Sondermann ist der neue Postfachservice ein wichtiger Schritt in eine digitale Zukunft: „Der Online-Zugangskanal eröffnet den Kunden und uns in dieser schwierigen Zeit ganz neue Möglichkeiten, miteinander in Kontakt zu treten. Jede Mitteilung des Kunden geht direkt in seine elektronische Akte und liegt damit unmittelbar dem Sachbearbeiter vor, der wiederum seine Antwort direkt in das geschützte Postfach des Kunden senden kann.“ Das war zum Start des eService im Frühsommer 2019 noch nicht so. Damals ließen sich online „nur“ ein Weiterbewilligungsantrag stellen oder eine Veränderung mitteilen. Ein persönliches Online-Postfach gab es da ebenso wenig wie die automatische Benachrichtigung per Mail auf das eigene Handy, wenn eine neue Nachricht vom Jobcenter eingegangen ist.

Um möglichst viele Kund*innen für jobcenter.digital zu begeistern, hat das Jobcenter Bochum jetzt eine kleine Marketing-Offensive gestartet., wie Michael Motzek, zuständiger Ansprechpartner im Jobcenter, zu berichten weiß: „Bei jedem Telefonat sprechen wir die Kunden gezielt auf die neuen Möglichkeiten an, unseren Schreiben liegt in den nächsten Wochen ein Flyer bei und auch auf unserer Homepage haben wir das Angebot prominent platziert.“ Wer sich registrieren und damit den vollen Leistungsumfang von jobcenter.digital nutzen will, muss nur anrufen. Unter der Nummer 0234 93 63 5555 kann jeder Kunde täglich von 8-12 Uhr, dienstags und donnerstags sogar bis 16 bzw. 18 Uhr seine persönlichen Zugangsdaten einfach anfordern.

Selbstverständlich ist das Jobcenter auch weiterhin persönlich erreichbar. In wichtigen Fällen mit einem Termin vor Ort oder alternativ über die Standort-Telefonnummern. Aber vieles lässt sich schon jetzt mit jobcenter.digital effektiver erledigen und an weiteren Optionen wie einer Online-Terminvereinbarung wird bereits gearbeitet, wie Motzek verrät. Und besonderen Wert legt der Jurist darauf, dass jobcenter.digital höchsten Datenschutzstandards genügt: „So schnell und sicher ist kein anderer Weg ins Jobcenter.“

Realisiert wurde jobcenter.digital durch die Bundesagentur für Arbeit (BA), die mit diesem Angebot das Onlinezugangsgesetz jetzt auch für Kund*innen der Jobcenter umsetzt. Das Gesetz aus dem Jahr 2017 verpflichtet Verwaltungen zur Digitalisierung von Dienstleistungen. An der Entwicklung der Plattform jobcenter.digital waren Kund*innen ebenso wie Mitarbeiter*innen zahlreicher Jobcenter bundesweit beteiligt. Ihre Anregungen flossen in die Ausgestaltung der Plattform ein, die durch ihre Benutzerfreundlichkeit und verständliche Hilfetexte überzeugt.

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Jugendberufsagentur Bochum jetzt auch im Netz

www.jugendberufsagentur-bochum.de ab sofort online

Seit 2016 begleitet die Jugendberufsagentur Bochum Jugendliche und junge Erwachsene erfolgreich auf ihrem Weg in das Berufsleben. Als gemeinsame Anlaufstelle von Arbeitsagentur, Jobcenter und Stadt Bochum bietet die Jugendberufsagentur Unterstützung rund um Ausbildung und Studium sowie zur Bewältigung persönlicher oder familiärer Probleme. Statt langer und komplizierter Behördengange gibt es kurze Wege und schnelle Hilfe unter einem Dach. Und das jetzt auch online.

Unter www.jugendberufsagentur-bochum.de finden junge Menschen ab sofort schnelle Antworten und hilfreiche Links zu ihren ganz persönlichen Fragen. Egal ob es „Weiter zur Schule“ gehen soll, man eine „Ausbildungen beginnen“ will oder gerade ganz „Andere Sorgen“ hat, mit wenigen Klicks findet man den passenden Ansprechpartner oder gleich die gewünschte Antwort – natürlich auch am Smartphone. Am besten einfach mal ausprobieren.

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Neuer Geschäftsführer

Trägerversammlung des Jobcenter Bochum wählt Georg Sondermann zum Nachfolger von Frank Böttcher

Mit Georg Sondermann kommt ein erfahrener Fachmann und Kenner des Arbeitsmarkts im Ruhrgebiet nach Bochum. Nach dem Studium an der Hochschule des Bundes in Mannheim durchlief der Diplom-Verwaltungswirt zahlreiche Stationen innerhalb der Bundesagentur für Arbeit. Seit 2005 liegt sein Arbeitsschwerpunkt im SGB II. So war er als Bereichsleiter für Markt und Integration im Integrationscenter für Arbeit in Gelsenkirchen tätig und im Anschluss stellvertretender Geschäftsführer des Jobcenters der Nachbarstadt Oberhausen. Die letzten vier Jahre war Georg Sondermann Geschäftsführer für alle operativen Angelegenheiten im Jobcenter Duisburg – dessen Leitung jetzt Frank Böttcher übernimmt.

Georg Sondermann freut sich auf die künftige Aufgabe und die Zusammenarbeit in einem neuen Umfeld: „In der aktuellen Situation liegt die absolute Priorität unserer Arbeit darauf, den existenzsichernden Lebensunterhalt der hilfebedürftigen Menschen in Bochum sicherzustellen. Aber sobald die Bedingungen es erlauben, werde ich den persönlichen Kontakt zu den arbeitsmarktpolitischen Akteuren in der Region suchen. Denn nur gemeinsam können wir es schaffen, der im Moment wachsenden Zahl arbeitsloser Menschen in dieser Stadt wieder eine neue Perspektive zu geben.“

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Mehr Diversität: Jobcenter unterzeichnet „Charta der Vielfalt“

Deutliches Bekenntnis zur Chancengleichheit

Mehr als 3.400 Institutionen und Unternehmen haben die Charta der Vielfalt seit ihrem Start 2006 unterzeichnet und damit ein deutliches Zeichen für Chancengleichheit unabhängig von Alter, Herkunft oder Geschlecht gesetzt. Das Jobcenter Bochum gehört jetzt mit dazu.

"Die Vielfalt unserer Mitarbeiter hat für uns besondere Bedeutung, sie ist auch Spiegel der Vielfalt der Menschen, die tagtäglich zu uns kommen, ", sagt Jobcenter-Geschäftsführer Frank Böttcher. Mit der Unterzeichnung der Charta setzt das Jobcenter seine Personalpolitik fort, die durch Offenheit und Diversität geprägt ist.

So hat das Jobcenter Bochum im vergangenen Jahr eine interne Beschwerdestelle eingerichtet, an die sich jeder Mitarbeiter bei Verstößen gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz vertraulich wenden kann. Auch bei Personalauswahl besitzt Chancengleichheit schon lange hohe Priorität. Das unterstreicht auch der Anteil schwerbehinderter Mitarbeiter, der im Jobcenter Bochum seit Jahren deutlich über den gesetzlich vorgeschriebenen Quoten liegt, wie Martina Schnell, Vorsitzende des Personalrates, betont. „Hier ziehen Mitarbeitervertretung und Geschäftsführung an einem Strang.“

Die "Charta der Vielfalt" ist eine Initiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen. Ziel ist ein Umfeld, in dem frei von Vorurteilen gearbeitet werden kann. Die Mitarbeiter sollen unabhängig von Geschlecht, geschlechtlicher Identität, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität behandelt werden.

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Aus Eins mach Zwei

Jobcenter Bochum erhöht das Entgelt für Arbeitsgelegenheiten auf 2 Euro pro Stunde // Trägerversammlung beschließt Umsetzung zum 1. März 2020

„Ein-Euro-Job“, unter dem Kürzel firmieren Arbeitsgelegenheiten für Jobcenter-Kunden bis heute, obwohl die sogenannte Mehraufwandsentschädigung in Bochum schon lange bei 1,50 Euro pro Stunde liegt. Zum 1. März 2020 erhöht das Jobcenter Bochum diesen Betrag auf 2,00 Euro die Stunde.

Der Erhöhung zugrunde liegt eine Entscheidung der Trägerversammlung vom 5. Februar 2020, bei der sich insbesondere die Vertreter des Rates der Stadt Bochum für die deutliche Steigerung ausgesprochen haben. „Ich freue mich über die Initiative unserer beiden Träger, Stadt und Arbeitsagentur Bochum. Mit den jetzt „Zwei-Euro-Jobs“ können wir den allgemeinen Preissteigerungen zumindest teilweise Rechnung tragen und zugleich das Engagement der Kunden honorieren, die jeden Morgen ihre Arbeit antreten“, sagt Frank Böttcher, Geschäftsführer des Jobcenter Bochum.

Aktuell bietet das Jobcenter Bochum seinen Kunden rund 500 Plätze bei gemeinnützigen Bochumer Trägern an; die Palette reicht vom Energiesparhelfer über Fahrer bei der Wattenscheider Tafel bis zur Fahrradwache an der Jahrhunderthalle. „Jedes Jahr nehmen bis zu 1.000 Kunden eine solche Arbeitsgelegenheit auf und gewinnen so auch ein Stück Selbstwertgefühl zurück“, so Böttcher.

Mit den Entgeltzahlungen für den Monat März 2020 erhalten jetzt alle Kunden in Arbeitsgelegenheiten automatisch die neue Aufwandsentschädigung von 2,00 Euro pro Stunde. Die entsprechenden Bescheide werden in den nächsten Tagen vom Jobcenter Bochum versandt, eine Meldung beim Jobcenter ist nicht notwendig.

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